Die Katze:

Ein Überblick

LaPerm

Die nächste Station auf unserer Reise durch die Rassenwelt der Katzen dieser Erde ist einmal mehr Amerika. Von dort kommt sie, die LaPerm, ein Kraftpaket, das voller Temperament steckt. Wir schauen uns dieses Tierchen mal etwas näher an, bevor wir dann zu jener Rasse kommen, die manche gern auch mit einem schnurrenden Hund vergleichen, die Maine Coon.

LaPerm - typisch verspieltes Kätzchen.

Hier hätten wir eine Vertreterin unter den Katzen, die ihren eigenen Kopf hat. Sie sucht sich nämlich ihre Bezugsperson selber aus, wenn sie denn die Wahl hat. Die LaPerm gilt als überaus verspielt und kletterfreudig, soll stark auf Menschen bezogen sein und ihnen immer freundlich gegenüber gesonnen sein. Für andere Katzen interessiert sich dagegen überhaupt nicht. Sie nimmt andere Tiere zur Kenntnis. Das war es dann auch schon.

Verspielt heißt nicht temperamentvoll.

Die LaPerm ist verspielt, aber alles andere als temperamentvoll. Ihre Fans freuen sich über das ruhige Gemüt dieser Katze. Aber: Das entbindet sie nicht von einer gewissen Hingabe für ihr Tier, denn das folgt seinem Menschen nämlich überall hin. Sowas nennt man Zuneigung. Die LaPerm ist durchaus für die Wohnungshaltung geschaffen, wobei frische Luft auf dem Balkon oder dem gesicherten Grundstück immer gut tut, auch dieser Katze. Ein Bewegungsangebot sollte auch zur Ausstattung gehören. Hier tut ein Kratzbaum seinen Dienst perfekt.

Noch ein paar Fakten zu dieser Katze in der Zusammenfassung:

  • Sie ist ruhig, verschmust und doch verspielt.
  • Sie ist auf einen Menschen fixiert, dem sie dann für immer folgt. Alle anderen sind akzeptiert.
  • Eine rassetypische Farbe des Fells und der Augen gibt es bei dieser Katze nicht.
  • Die Kater bringen bis zu fünf Kilo auf die Waage, die Katzen eines weniger.
  • Die Katze haart nicht. Das Fell soll aber regelmäßig gebürstet werden - eine Massage für die Katze.